Schwalm-Quellgebiet

 

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Wandern, dort wo die Lerche singt

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Rundwanderung um das Quellgebiet der Schwalm, 5,2 KM

 

Südlich von Wegberg, an der Tüschenbroicher Mühle, parken wir  bei Punkt 1.

 

Punkt 1, Parkplatz Tüschenbroicher Mühle

Wir beginnen die Wanderung Richtung Tüschenbroicher Schloss.

Das Tüschenbroicher Schloss.

Nachdem die Burganlage auf der Insel (Motte) 1624 niedergebrannt war, errichtete Franz Freiherr von Spiering an Stelle der Vorburg das heutige Schloss. Heute ist es im Privatbesitz und wird nur noch als Scheune genutzt.

 Die Ölmühle, im 14./ 15. Jh. von den Herren von Tüschenbroich erbaut. 1999 bekam die Mühle ein neues Mühlrad und das Dach wurde neu gedeckt.

Punkt 2, ca. 50 Meter hinter der Ölmühle links abbiegen.

Der Weg nähert sich wieder dem Schlossweiher mit der Motte. Der imposante Verteidigungshügel - die Franzosen nannten ihn 'Chateau a la motte', woraus der Volksmund die Kurzform 'Motte' machte - wurde vor ca. 1000 Jahren von den Herren von Tüschenbroich zwischen den sumpfigen Brüchen (daher der Name Tüschen broich) errichtet. Ursprünglich könnte der Hügel wie nachfolgend ausgesehen haben:

 

Im weiteren Verlauf führt der Weg durch ein sumpfiges Gelände über einen Knüppeldamm, und wir überqueren nun den Brühlgraben, auch schon als Schwalm benannt. Außer dem Brühlgraben wird der Schlossweiher noch von dem Wingsgraben gespeist, der allerdings in den höher gelegenen Ölmühlenweiher mündet.

Nach einigen Windungen gelangen wir zu Punkt 3, der nächsten Wegkreuzung. Hier geht es rechts weiter.

 

                            Der Weg steigt hier leicht an,     und hinter dem Hochsitz verlassen wir den Wald.

 

 

 

Punkt 4

Der Wanderweg führt nun durch offenes Gelände, wo wir an der nächsten Wegkreuzung rechts abbiegen.

 

Punkt 5 

Nur eine kurze Strecke liegt zwischen Punkt 4 und 5 . Wir schwenken rechts ein auf den asphaltierten Wirtschaftsweg.

Punkt 6

Vor uns liegt die bewaldete Bodensenke des Schwalmquellgebiets. Unser Wanderweg führt links weiter.

Punkt 7, rechts abbiegen

Am Horizont schaut man auf den Ort Grambusch, und im Hintergrund sieht man den Turm der St. Lambertuskirche von Erkelenz. Halbrechts blickt man auf den Ort Schwanenberg.

Zur rechten Hand  befindet sich ein Versickerungsbrunnen. Durch Sümpfungsmaßnahmen im Braunkohle-Tagebau Garzweiler wird der Grundwasserspiegel im Bereich des Schwalmquellgebiets abgesenkt . Durch Zufuhr von Wasser über ein kilometerweites Rohrnetz und Versickerung in Brunnen wird der Grundwasserpegel wieder auf ein bestimmtes Niveau gehalten.

 

 

 Die offene Landschaft mit  ihrer Stille wird gelegentlich vom  Gesang einer Feldlerche erfüllt, die sich steil in die Lüfte schwingt.

 


Punkt 8, Schwalmquelle


 

 

 

     Bei Punkt 8 haben wir die Bodensenke der Schwalmquellen erreicht.

  Rechts wurde von RWE-Power eine künstliche Quelle angelegt, die man...

...heute als den Ursprung der Schwalm ansehen kann. Obwohl offiziell die Schwalm in Genhof entspringen soll, wird man dort vergeblich nach einer Quelle suchen. Es führt zwar ein geradliniger Entwässerungsgraben dorthin, der schon lange ausgtrocknet ist. Doch die junge Schwalm wird auf ihrem Weg zum Schlossweiher von mehreren Quellen gespeist, die rechts und links des Plateaus entspringen.

Von Punkt 8  gehen wir weiter geradeaus und streifen nun die Ortschaft Geneiken.

Punkt 9

Hier biegen wir ab in die Dyker Straße und verlassen wieder Geneiken Richtung Wald. 

Der Weg führt nun direkt zum Ausgangspunkt. Bevor man in den Wald eintaucht, erkennt man einen Wall mit Graben, eine Landwehr aus dem Mittelalter.

Rechts des Weges passieren wir die St. Ulrichskapelle. Sie wurde 1640 erbaut als Ersatz für die auf der Motte abgebrannte Kapelle. Übernommen von der alten Kapelle wurde die Glocke und die schmiedeeiserne Tür.

Glocke aus dem Jahr 1578

Tür aus dem Jahr 1546

Weiter führt der Weg entlang der Ölmühle und dem Schloss zurück zum Parkplatz.